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Tipps für die Auswahl von Online-Lieferdiensten

22.06.2016

Es gibt immer mehr Online-Angebote und inzwischen lässt sich von Obst und Fleisch bis hin zu Burgern, Pizza und sogar Speiseeis beinahe alles per Mausklick nach Hause liefern – das ist bequem und praktisch. Doch wie bei allem, was online geordert wird, ist der Schutz der persönlichen Daten ein wichtiger Faktor.

Ob im Internet oder offline: Für Lebensmittel gilt eine besondere Kennzeichnungspflicht. Dazu zählen verwendete Zutaten, das Mindesthaltbarkeitsdatum / Verbrauchsdatum, die Nettofüllmenge, bestimmte Zusatzstoffe und (ab Dezember 2016) Nährwertangaben. Diese müssen (mit Ausnahme des Mindesthaltbarkeitsdatums / Verbrauchsdatums) bereits im Online-Angebot angegeben sein. Darüber hinaus sollte das Produkt ausführlich beschrieben sein, damit man als Kunde genau weiß, was tatsächlich geliefert wird. Wichtig ist zu wissen, dass es bei verderblichen Produkten in der Regel kein Widerrufrecht gibt und sich der Käufer darauf verlassen muss, dass die Lieferung entsprechend gekühlt und die Ware einwandfrei ist.

Kunden sollten in jedem Fall auch checken, dass ausführliche Kontaktangaben vorhanden und Leistungen detailliert beschrieben sind. Auch Angaben wie Datenschutzbestimmungen und Allgemeine Geschäftsbedingungen sollten leicht zu finden sein. Die Bewertungen anderer Kunden können ebenfalls helfen, um ein Gefühl dafür zu bekommen, ob der Anbieter vertrauenswürdig ist. Besonders wichtig ist eine gesicherte Übertragung von persönlichen Daten wie Lieferanschrift und Zahlungsdetails, damit sie nicht in falsche Hände geraten. Leider ist bis heute die sichere Verschlüsselung von sensiblen Daten noch nicht grundsätzlich bei allen Anbietern und immer gewährleistet.

TÜV SÜD prüft übrigens seit rund 15 Jahren Online-Anbieter gemäß dem Standard s@fer-shopping hinsichtlich Qualität, Datenschutzmaßnahmen und Transparenz.



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